Über mich

Mein Bild

 Die Versicherung für alles Wertvolle in Ihrem Leben.       

Wir haben Informationsbroschüren zum Herunterladen im pdf-Dateiformat zur Verfügung gestellt-go to www.wgv-versicherungen-esslingen.de

Samstag, 26. Dezember 2015

Bunt und lecker: was hat der Winter, was der Sommer nicht hat?

Mal ehrlich: Wenn wir heutzutage für den Wocheneinkauf durch den Supermarkt schlendern, gleicht das hin und wieder einem Ausflug ins Schlaraffenland. Vom deutschen Apfel über italienische Pfirsiche und spanische Orangen bis hin zu exotischen Mangos, Papayas und Kokosnüssen gibt es scheinbar alles. Und zwar immer. Erdbeeren im Januar, Kirschen im November und Feldsalat im August. Haben wir uns endgültig von den Jahreszeiten losgelöst? Aber warum reden dann plötzlich alle von „saisonal essen und regional einkaufen“? Sind Bananen jetzt etwa tabu?

Ganz so schlimm ist es natürlich nicht. Aber so schön die Vielfalt am Obst- und Gemüsestand auch ist, auf die Herkunft unserer Lebensmittel zu achten, kann nicht schaden. Tun wir ja auch schon. Eine repräsentative Studie hat ergeben, dass zwei Drittel der Bevölkerung bevorzugt regionale Lebensmittel kaufen. Nur elf Prozent achten gar nicht darauf, woher die Äpfel und Birnen stammen, die im Einkaufswagen landen.

Bis zum Teller einmal um die Welt?

Ist ja eigentlich logisch. Obst und Gemüse, das hierzulande nicht wächst, muss eben hierher transportiert werden. Per Schiff oder Flugzeug. Weite Transportwege bedeuten natürlich auch Umweltbelastung durch hohen Energieaufwand und klimaschädliche Treibhausgase. Hinzu kommt der übermäßige Wasserverbrauch beim Anbau in trockenen Regionen der Erde. Saisonal geerntetes Obst und Gemüse aus der Region hingegen, ist fast immer unschlagbar klimafreundlich. Wer darauf achtet, dass die Lebensmittel aus der Region stammen, der unterstützt außerdem die heimische Landwirtschaft und somit die regionale Wirtschaftskraft. Essen mit gutem Gewissen, sozusagen.

Vor der Haustür schmeckt’s am Leckersten

Nicht zu vergessen: Damit das Obst und Gemüse aus Übersee auf dem weiten Weg hierher nicht verdirbt, wird es meist noch unreif geerntet. Die frisch geerntete Tomate, die beim heimischen Bauern auf dem Feld ausreifen konnte, schmeckt natürlich viel aromatischer und intensiver. Wir als Verbraucher haben also auch was davon, wenn wir darauf achten, Gemüse und Obst aus dem regionalen Freiland zu kaufen. Schmeckt einfach besser. Und ist gesünder. Bei der vorzeitigen Ernte gehen viele gute Inhaltsstoffe verloren. Leider gibt es bisher kein einheitliches Siegel, das uns eindeutig regionale Lebensmittel garantiert. Allerdings gibt es einige unabhängige regionale Herkunftsprogramme, die uns den Einkauf erleichtern. Eine gute Orientierung ist auf jeden Fall immer ein Blick aufs Etikett. Die Angabe des Ursprungslandes ist nämlich gesetzlich vorgeschrieben. Der sicherste Weg, wirklich regionale Produkte zu bekommen, ist der Kauf direkt beim Erzeuger. Also beim Bauernhof ums Eck oder, für die Stadtmenschen, auf dem Wochenmarkt. Oder wer gar keine Zeit hat, der kann sich die grüne Kiste auch ins Büro liefern lassen.

Global denken, saisonal schlemmen

Das bedeutet natürlich nicht, dass wir ab jetzt auf Mango, Ananas und Co. verzichten müssen, nur weil die dummerweise nicht auf deutschen Äckern wachsen. Aber auch unsere Lieblingsexoten haben zu bestimmten Zeiten Saison. Dann ist das Angebot besonders groß und die Früchte extra lecker. Vor allem bei Mandarinen, Litchis und Feigen gibt es große jahreszeitliche Unterschiede. Da lohnt es sich, in der Hauptsaison zuzugreifen. Den Rest des Jahres gibt es ja genügend andere Leckereien. Für alle, die auch bei exotischen Früchten die Umwelt so wenig wie möglich belasten möchten: Ananas, Avocados, Bananen, Limetten, Mangos und Papayas werden vorwiegend mit dem Schiff zu uns transportiert. Die weisen eine wesentlich bessere Ökobilanz auf als z. B. Litschis, Passionsfrüchte oder Kumquats, die meistens per Flugzeug transportiert werden. Und natürlich gibt es auch jede Menge Früchte, die zwar nicht in Deutschland heimisch sind, aber durchaus in Südeuropa wachsen. Zitronen, Orangen oder Honigmelonen zum Beispiel. Die hatten es wenigstens nicht ganz so weit.

Die Einkaufshelfer-App

Weil heute immer alles und überall verfügbar ist, wissen wir gar nicht mehr so richtig, was eigentlich Saison hat. Hier schafft ein Saisonkalender Abhilfe. Zum Beispiel der von aid.de zum Downloaden. Und für alle Mobile-Fans gibt’s die passende App dazu. Für umme! Der praktische Einkaufshelfer verrät Ihnen jeden Monat, welche Gemüsesorten und Früchte gerade Haupterntezeit haben. Außerdem gibt es für jede Sorte eine detaillierte Ansicht, wann und wie lange sie Saison hat.

Im Trend: Slow Food

Statt „alles zu jeder Zeit“ setzen immer mehr Verbraucher wieder auf „saisonal und regional“. 87 Prozent der Deutschen sind grundsätzlich dazu bereit, saisonal bedingt in manchen Monaten auf bestimmte Nahrungsmittel zu verzichten. Macht ja auch irgendwie Sinn. Wer mehr wissen und vielleicht auch noch was tun will: „Wissen, was man isst“, das hat sich auch Slow Food auf die Fahne geschrieben. Der weltweit tätige Verein setzt sich intensiv mit dem Thema bewusstes Essen auseinander. Er fördert unter anderem eine verantwortliche Landwirtschaft, das traditionelle Lebensmittelhandwerk und die Bewahrung der regionalen Geschmacksvielfalt. Das Bewusstsein für Lebensmittel bei Kindern und Jugendlichen zu fördern, liegt dem Verein besonders am Herzen. Viele Kinder wissen doch heute gar nicht mehr, wie ein Erdbeer- oder Himbeerjoghurt wirklich schmeckt, da meist künstliche Aromastoffe verwendet werden.

Öfter mal was anderes

Saisonal essen heißt abwechslungsreich essen. Denn wer sich beim Menüplan an den Jahreszeiten orientiert, wechselt automatisch regelmäßig die Zutaten. So traut man sich auch mal an ungewöhnliche Gemüsearten wie Schwarzwurzel, Pastinaken oder Mangold ran, die man beim gewohnheitsmäßigen Einkauf gerne übersieht. Aktuell stehen z. B. Kürbis, Fenchel und Esskastanien ganz oben auf der Liste. Zeit für leckere Suppen, Eintöpfe und was Ihnen sonst noch so einfällt und schmeckt. Bewusst zu konsumieren ist oft keine Frage des Geldes, sondern der Einstellung. Also probieren Sie doch mal aus, was die heimischen Felder so bieten.

Freitag, 18. Dezember 2015

Skifahren geht auch bei unseren frühlingshaften Temperaturen.

Bei Frühlingstemparaturen im Winter - Schon mal in der Lüneburger Heide oder auf dem „Rheinischen Gletscher“ Skigefahren? Zum Skifahren muss man nicht unbedingt in die Alpen. Und echten Schnee braucht’s dazu auch schon lange nicht mehr. Skifahren geht auch bei unseren frühlingshaften Temperaturen. Wo denn das? In einer der sechs Wintersporthallen in Deutschland. Die sind allerdings eher im Norden und Osten der Nation angesiedelt.  Im Süden fährt man bekannterweise auf Naturschnee, leider nicht in diesem Winter. Also statt den Winterurlaub in den Bergen zu verbringen, vielleicht einfach mal einen Kurztrip nach Neuss, Bottrop, Senftenberg oder Wittenburg planen. Bretter wachsen, Haftpflichtversicherung prüfen und ab ins Schneevergnügen.
Mein neuer Schneeanzug
Erst seit 2001 gibt es in Deutschland das Skivergnügen unter dem schützenden Dach. Die erste Skihalle wurde in Neuss eröffnet. Diese Indoor-Kunstschnee-Vergnügungshalle liegt inmitten der am dichtesten bevölkerten Region unseres Landes. Bei winterlichen – 4 °C kann man hier 365 Tage im Jahr seinem Hobby nachgehen. Bis zu 5.000 Wintersportler pro Stunde werden per Vierer-Sessellift, durch zwei Schlepplifte und drei Förderbänder auf den 110 m hohen Gipfel des „Rheinischen Gletschers“ transportiert. Und dann geht’s ab die Piste runter. Die erste Skihalle der Welt allerdings wurde schon 1927 in Wien eröffnet. Beim Skisport haben die Österreicher einfach die Nase vorn. Aus einer alten Bahnhofshalle wurde der „Schneepalast“. Und sogar Kunstschnee gab es damals schon. Den stellte ein Engländer her. Und zwar aus Soda. Fortschrittlich waren sie die Österreicher, das 3.000 Quadratmeter große Pistengelände beherbergte neben der großen „Skiwiese“ auch eine Rodelbahn und eine Sprungschanze. Für die besonders Waghalsigen. Geöffnet war die Anlage täglich von 10 bis 22 Uhr. Bei Einbruch der Dunkelheit, so wie bei schlechtem Wetter beleuchteten 25.000-Watt-Lampen die erste Indoor-Skianlage. Berg hoch ging’s allerdings noch zu Fuß. Das ist heute natürlich angenehmer. Heutzutage tragen die Skihallen ja auch Namen wie Snow Dome und Snowtropolis.
Halfpipe, Funpark, Rodeln, Schlittschuhlaufen
In den sechs Wintersporthallen Deutschlands ist für jeden was dabei. Nicht nur der klassische Skifahrer kommt hier auf seine Kosten, auch für Snowboarder und Freestyler wird einiges geboten. Zudem hat fast jede Halle auch eine Rodelbahn, die ganzjährig genutzt werden kann. Bottrop ist hier ganz vorne dabei und bietet Rodelfreunden die erste und einzige Sommerrodelbahn im Ruhrgebiet. Aber auch für Schlittschuhläufer und Kletterer ist für Fun gesorgt. Seit 2009 haben sogar die Langläufer unter uns eine eigene Skihalle, die sich im Juni 2011 um eine Schießhalle für die Biathleten erweitert hat. Zu finden ist diese einmalige Anlage, auf der auch Profisportler trainieren, im thüringischen Oberhof, dem Zentrum des Wintersports. Denn wer denkt, dass Skihallen nur etwas für Anfänger sind, der liegt falsch. Auf Europas komfortabelster und breitester Anlage in Bispingen ist auch für anspruchsvolle Skifahrer Spaß garantiert. Auf insgesamt 23.000 Quadratmetern und einer Piste die teilweise bis zu 100 Meter breit ist, tummeln sich Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen. Das Gefälle der Piste variiert von flach (also leicht) bis zu 20% (also schon eine Herausforderung). Und natürlich auch die Hüttengaudi und der Après-Ski kommen, wie beim „echten“ Skifahren nicht zu kurz. In vielen Hallen finden sogar richtige Events statt.
Lust auf Promifaktor?
Dann nichts wie hin in Deutschlands größten Indoor-Ski-Spielplatz. Das Alpincenter in Bottrop. Kein Geringerer als Marc Giradelli hat diese Halle ins Leben gerufen. Wie, Sie wissen nicht, wer das ist? Dann sind Sie entweder kein Wintersportgucker oder jünger als Jahrgang 1990. Der Österreicher, der fast während seiner gesamten Karriere für Luxemburg gestartet ist, gehört zu den erfolgreichsten Skirennfahrern: 46 Weltcuprennen, elffacher Medaillengewinner bei Skiweltmeisterschaften und fünffacher Gesamtweltcupsieger. Zudem Sieger in ALLEN alpinen Disziplinen. Aufgrund schwerwiegender Knieprobleme beendete Giradelli 1996 seine Karriere. 2001 initiierte er den Bau der längsten Indoor-Skipiste der Welt. 2004 zog er sich allerdings aus der Geschäftsführung zurück und konzentriert sich jetzt auf das designen von Skimode.
Skifahren weltweit
Was haben Japan, Australien, Süd-Korea und die Vereinigte Arabische Emirate gemeinsam? Sie alle haben eine Skihalle. Skifahren bei Temperaturen um die 40 °C? Dubai, die Stadt der Superlative macht es möglich. Das Ski Dubai bietet seinen Gästen fünf Abfahrten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Eine Halfpipe, Schlittenbahnen und eine Bobbahn stehen den Wüstenbewohnern auch zur Verfügung. Auf den Jagertee muss allerdings verzichtet werden, denn Alkohol bekommt man hier nicht. Schon in den 80er-Jahren hatten die Spanier den Weitblick, was Skihallen angeht. In der Nähe von Madrid eröffnete dort die erste und einzige Halle in Spanien. Das blieb sie auch bis heute.
Öffnungszeiten und Preise

Skifahren ist teuer. Anfahrt, Unterkunft, Skiausrüstung, Skikurs und Skipass. Da kommen so einige Euro zusammen. Ein Tag in einer Skihalle ist eine gute Alternative. Ist nämlich auch nicht teuerer als ein Tagesskipass in den Alpen oder Dolomiten. Gut man hat nur eine Piste zur Verfügung. Und den schönen Blick gibt’s auch nicht. Dafür bieten einige Skihallen aber den All Inklusiv Skipass an. Da sind nicht nur die Benutzung der Piste und der Lifte, sondern auch noch die komplette Skiausrüstung, ein Büffet und Getränke bis zum Abwinken mit dabei. Und das alles für ca. 49,- Euro. Da kann man nun wirklich nicht meckern. In Senftenberg kann man schon ab 27,- Euro einen Tag lang die Piste herunter brettern. Und da man nicht von Witterungsbedingungen und Tageslicht abhängig ist, ist das Schneevergnügen nicht nur tagsüber, sondern in einigen Hallen sogar bis 23 Uhr möglich. Also, schon was vor am Samstagabend … Dann Ski Heil! Und die Unfallversicherung nicht vergessen: Infos im web: http://www.wgv-versicherungen-esslingen.de oder einfach eine EMAIL schicken: helmut.halt@wgv.de