Donnerstag, 2. November 2017

„saisonal essen und regional einkaufen“

Mal ehrlich: Wenn wir heutzutage für den Wocheneinkauf durch den Supermarkt schlendern, gleicht das hin und wieder einem Ausflug ins Schlaraffenland. Vom deutschen Apfel über italienische Pfirsiche und spanische Orangen bis hin zu exotischen Mangos, Papayas und Kokosnüssen gibt es scheinbar alles. Und zwar immer. Erdbeeren im Januar, Kirschen im November und Feldsalat im August. Haben wir uns endgültig von den Jahreszeiten losgelöst? Aber warum reden dann plötzlich alle von „saisonal essen und regional einkaufen“? Sind Bananen jetzt etwa tabu?
Ganz so schlimm ist es natürlich nicht. Aber so schön die Vielfalt am Obst- und Gemüsestand auch ist, auf die Herkunft unserer Lebensmittel zu achten, kann nicht schaden. Tun wir ja auch schon. Eine repräsentative Studie hat ergeben, dass zwei Drittel der Bevölkerung bevorzugt regionale Lebensmittel kaufen. Nur elf Prozent achten gar nicht darauf, woher die Äpfel und Birnen stammen, die im Einkaufswagen landen.
Bis zum Teller einmal um die Welt?
Ist ja eigentlich logisch. Obst und Gemüse, das hierzulande nicht wächst, muss eben hierher transportiert werden. Per Schiff oder Flugzeug. Weite Transportwege bedeuten natürlich auch Umweltbelastung durch hohen Energieaufwand und klimaschädliche Treibhausgase. Hinzu kommt der übermäßige Wasserverbrauch beim Anbau in trockenen Regionen der Erde. Saisonal geerntetes Obst und Gemüse aus der Region hingegen, ist fast immer unschlagbar klimafreundlich. Wer darauf achtet, dass die Lebensmittel aus der Region stammen, der unterstützt außerdem die heimische Landwirtschaft und somit die regionale Wirtschaftskraft. Essen mit gutem Gewissen, sozusagen.
Vor der Haustür schmeckt’s am Leckersten
Nicht zu vergessen: Damit das Obst und Gemüse aus Übersee auf dem weiten Weg hierher nicht verdirbt, wird es meist noch unreif geerntet. Die frisch geerntete Tomate, die beim heimischen Bauern auf dem Feld ausreifen konnte, schmeckt natürlich viel aromatischer und intensiver. Wir als Verbraucher haben also auch was davon, wenn wir darauf achten, Gemüse und Obst aus dem regionalen Freiland zu kaufen. Schmeckt einfach besser. Und ist gesünder. Bei der vorzeitigen Ernte gehen viele gute Inhaltsstoffe verloren. Leider gibt es bisher kein einheitliches Siegel, das uns eindeutig regionale Lebensmittel garantiert. Allerdings gibt es einige unabhängige regionale Herkunftsprogramme, die uns den Einkauf erleichtern. Eine gute Orientierung ist auf jeden Fall immer ein Blick aufs Etikett. Die Angabe des Ursprungslandes ist nämlich gesetzlich vorgeschrieben. Der sicherste Weg, wirklich regionale Produkte zu bekommen, ist der Kauf direkt beim Erzeuger. Also beim Bauernhof ums Eck oder, für die Stadtmenschen, auf dem Wochenmarkt. Oder wer gar keine Zeit hat, der kann sich die grüne Kiste auch ins Büro liefern lassen.
Global denken, saisonal schlemmen
Das bedeutet natürlich nicht, dass wir ab jetzt auf Mango, Ananas und Co. verzichten müssen, nur weil die dummerweise nicht auf deutschen Äckern wachsen. Aber auch unsere Lieblingsexoten haben zu bestimmten Zeiten Saison. Dann ist das Angebot besonders groß und die Früchte extra lecker. Vor allem bei Mandarinen, Litchis und Feigen gibt es große jahreszeitliche Unterschiede. Da lohnt es sich, in der Hauptsaison zuzugreifen. Den Rest des Jahres gibt es ja genügend andere Leckereien. Für alle, die auch bei exotischen Früchten die Umwelt so wenig wie möglich belasten möchten: Ananas, Avocados, Bananen, Limetten, Mangos und Papayas werden vorwiegend mit dem Schiff zu uns transportiert. Die weisen eine wesentlich bessere Ökobilanz auf als z. B. Litschis, Passionsfrüchte oder Kumquats, die meistens per Flugzeug transportiert werden. Und natürlich gibt es auch jede Menge Früchte, die zwar nicht in Deutschland heimisch sind, aber durchaus in Südeuropa wachsen. Zitronen, Orangen oder Honigmelonen zum Beispiel. Die hatten es wenigstens nicht ganz so weit.
Die Einkaufshelfer-App
Weil heute immer alles und überall verfügbar ist, wissen wir gar nicht mehr so richtig, was eigentlich Saison hat. Hier schafft ein Saisonkalender Abhilfe. Zum Beispiel der von aid.de zum Downloaden. Und für alle Mobile-Fans gibt’s die passende App dazu. Für umme! Der praktische Einkaufshelfer verrät Ihnen jeden Monat, welche Gemüsesorten und Früchte gerade Haupterntezeit haben. Außerdem gibt es für jede Sorte eine detaillierte Ansicht, wann und wie lange sie Saison hat.
Im Trend: Slow Food
Statt „alles zu jeder Zeit“ setzen immer mehr Verbraucher wieder auf „saisonal und regional“. 87 Prozent der Deutschen sind grundsätzlich dazu bereit, saisonal bedingt in manchen Monaten auf bestimmte Nahrungsmittel zu verzichten. Macht ja auch irgendwie Sinn. Wer mehr wissen und vielleicht auch noch was tun will: „Wissen, was man isst“, das hat sich auch Slow Food auf die Fahne geschrieben. Der weltweit tätige Verein setzt sich intensiv mit dem Thema bewusstes Essen auseinander. Er fördert unter anderem eine verantwortliche Landwirtschaft, das traditionelle Lebensmittelhandwerk und die Bewahrung der regionalen Geschmacksvielfalt. Das Bewusstsein für Lebensmittel bei Kindern und Jugendlichen zu fördern, liegt dem Verein besonders am Herzen. Viele Kinder wissen doch heute gar nicht mehr, wie ein Erdbeer- oder Himbeerjoghurt wirklich schmeckt, da meist künstliche Aromastoffe verwendet werden.
Öfter mal was anderes
Saisonal essen heißt abwechslungsreich essen. Denn wer sich beim Menüplan an den Jahreszeiten orientiert, wechselt automatisch regelmäßig die Zutaten. So traut man sich auch mal an ungewöhnliche Gemüsearten wie Schwarzwurzel, Pastinaken oder Mangold ran, die man beim gewohnheitsmäßigen Einkauf gerne übersieht. Aktuell stehen z. B. Kürbis, Fenchel und Esskastanien ganz oben auf der Liste. Zeit für leckere Suppen, Eintöpfe und was Ihnen sonst noch so einfällt und schmeckt. Bewusst zu konsumieren ist oft keine Frage des Geldes, sondern der Einstellung. Also probieren Sie doch mal aus, was die heimischen Felder so bieten.

Guten Appetit wünscht wgv Berater Helmut Halt

Samstag, 18. Februar 2017

Startklar in die Motorradsaison 2017 - bald ist es soweit

Frühlingsgefühle

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Motorradversicherung der wgv

Was Sie als echter Biker mitbringen müssen?
 Klar. Die richtige Maschine. Rockige Leder-Kluft. Einen Vollbart – runter bis zum Tank. Und: Ihre Biker-Crew, mit der Sie die kurvigen Straßen entlang scheppern. Ideal, wenn auch das Wetter mitspielt. Stinkt alles etwas nach Klischee? Klar. Motorradfahren geht natürlich auch ohne Bart. Wie auch immer Sie auf zwei Rädern unterwegs sind: Schmetterlinge im Bauch vor lauter Vorfreude auf die beginnende Motorradsaison kennen alle. Wenn Sie zum alten Motorrad-Eisen gehören, müssen wir Ihnen sicherlich nichts mehr von der erhöhten Gefahr auf dem Bike erzählen. Laut ADAC Unfallforschung verglückt in Europa jeder sechste Verkehrstote mit einem Motorrad. In Deutschland ist es sogar jeder fünfte. Ein Zeichen, dass noch einiges für die Sicherheit von Motorradfahrern getan werden muss. 
 
Die wichtigsten To Dos haben wir Ihnen heute zusammengefasst.
Steigen Sie in diesem Jahr zum ersten Mal auf die Maschine? Dann ist ein kurzer Sicherheitscheck wichtig. Funktioniert das Licht? Haben die Reifen noch genügend Luft? Und reicht das Profil noch? Minimum 1,6 Millimeter Tiefe sind hier gefordert. Bei den Bremsen lassen Sie besser jemanden vom Fach entscheiden. Dabei können Sie auch gleich den Ölstand checken lassen. Ist ihr Liebling frühlingsfest, können Sie direkt durchstarten.

Adrenalin kommt vor dem Fall
Oh ja. Motorradfahrer lieben Kurven. Schön rein legen. Und den heißen Asphalt am Knie spüren. Das versprüht Adrenalin und Lebensfreude. Kurven sind aber leider auch gefährlich – gerade wenn die Straßen noch feucht sind. Insgesamt kommen rund 60 Prozent aller Verkehrstote auf Landstraßen um. Dort gibt es bekanntlich viele Kurven und für Überholmanöver häufig zu wenig Weitsicht und Platz. Und Motorradfahrer sind im Straßenverkehr logischer Weise deutlich schlechter geschützt als Autofahrer. Deshalb ist eine gute Motorradschutzkleidung extrem wichtig – und die sollte auch bei hohen sommerlichen Temperaturen jenseits der 30 Grad getragen werden. Achten Sie bei der Anschaffung auf Qualität! Was nützt ein günstiges Schnäppchen, wenn die Jacke beim Sturz aufreißt? Logo. Helm ist Plicht. In Deutschland bereits seit 1976. Der Helm ist heute weitgehend akzeptiert und gilt für Viele sogar als persönliches Mode-Accessoire: ob stylish bunt, im Retro-Look oder mit rockigem Tribal und Totenkopf.

Mittendurch – rauf aufs Gas, rein nach Flensburg?
Sie lieben eher die Zielgeraden der Autobahn ohne Tempolimit? Tja. Trotzdem kennen Sie sicher auch den Alptraum aller Straßenverkehrsteilnehmer: Stau. Und die Autofahrer, die sich über die frechen Motorradfahrer mokieren, die sich von Auto zu Auto so durchschlängeln. Ist doch erlaubt. Oder? Wir machen einen kurzen Exkurs in den Rechtsdschungel! Aus juristischer Sicht ist das Passieren der Motorräder durch die Mitte nämlich tatsächlich nicht erlaubt. Auch der Standstreifen darf nicht genutzt werden. Legal wäre ein Überholen ganz links. Hier fehlt aber meist der geforderte Sicherheitsabstand zum nächsten Fahrzeug. Tja, und in der Praxis sieht es, wie wir alle wissen, anders aus. Das Hindurchschlängeln gehört zum Alltag und wird generell auch nicht zur Anzeige gebracht. Das Sicherheitsrisiko für die Motorradfahrer ist aber enorm, wie viele Unfälle zeigen. Der ADAC sieht aber auch eine nicht zu unterschätzende Beeinträchtigung der Sicherheit, wenn sich Motorradfahrer in der prallen Sonne im Stau hinten anstellen müssen. Doch eine neue Lösung, etwa durch Freigabe des Standstreifens für Zweiräder ist noch nicht in Sicht.

Da wir gerade von Risiken auf der Straße sprechen. 
Eine gute Versicherung ist hier natürlich das A und O. 

Zu einer guten Absicherung gehört deshalb nicht nur der regelmäßige Check Ihrer Maschine und Ihrer Schutzkleidung, sondern auch die richtige Versicherung.

 Wenn Sie eine günstige und leistungsstarke Versicherung für Ihr Motorrad suchen, sind Sie bei uns genau richtig
Wir von wgv-versicherungen.de bieten Motorradversicherungen mit Rundum-Schutz an, die nicht nur günstig sind sondern auch unkompliziert bei uns  abgeschlossen werden können. Unsere Haftpflichtversicherung beinhaltet zum Beispiel eine Deckungssumme von 100 Millionen Euro. Und bei der Kasko ist ein Schutz in ganz Europa gleich inbegriffen. Denn die grenzenlose Freiheit genießt der Biker ja bekanntlich sehr. 
Wenn Sie Deutschlands herrliche Motorradregionen in den Mittelgebirgen und an den Küsten erobern wollen, oder einen Bikerurlaub in den Alpen oder am Gardasee planen......Bei Fragen einfach das wgv Beratungstelefon 0711 317667 anrufen
Egal wohin Sie touren: genießen Sie es wgv sicher

Samstag, 11. Februar 2017

Mofa-Moped-Rollerfahrer aufgepasst! Der Countdown läuft

Sie gehören auch zu den überzeugten Rollerfahrern?

Da hat man’s wahrlich nicht immer leicht. Auf dem Mofa oder Moped geht’s einem auch nicht besser, wenn bergauf die grimmigen Autofahrer im Nacken hängen. Nur, weil sie ein paar mehr PS haben. Und jetzt bei gefühlten 0 Grad ist das Rundum-Cabrio-Fahren auch nicht immer ‚so a Gaudi’. Die gute Nachricht: In punkto #Versicherung schlagen die Kleinen die Großen. Denn sich zu versichern, ist für die motorisierten Zweiräder viel unkomplizierter und günstiger! Bald ist das Versicherungsjahr für Roller, Mofas und Mopeds übrigens schon wieder vorbei.
Und für die neue Saison ab dem 1. März gibt es ab so sofort ein neues schickes Versicherungszeichen.
Farbe? Na klar: schwarz. Sie verstehen nur Bahnhof? Hier einige Hardfacts rund um die #Zweiradversicherung.
#Versicherungskennzeichen. Was ist das? Es dient symbolisch als Nachweis für eine gültige Haftpflichtversicherung. Trotzdem muss immer auch die Versicherungsbescheinigung mitgeführt werden. Denn diese gibt zusätzlich Auskunft darüber, auf wen das Fahrzeug zugelassen ist, wann das Kennzeichen ausgestellt wurde und vor allem welches #Mofa oder #Moped tatsächlich versichert ist.
Für wen gilt es? Es betrifft zwei Fahrzeugtypen: Das eine sind die mit Hilfsmotor, also Mofas. Und die anderen sind Kleinkrafträder wie Mopeds, Mokicks und auch #Roller. Für alle gilt der Grenzwert von max. 50 Kubikmeter Hubraum und einer Höchstgeschwindigkeit von 45 Kilometern die Stunde.
Es gibt natürlich auch Ausnahmen. Haben Sie Ihr Knatterchen bereits vor dem 31. Dezember 2001 erstmalig angemeldet, dürfen Sie bis 50 auf den Tacho bringen. Für die Oldtimer, die bereits vor dem 29. Februar 1992 zugelassen wurden, sind ganze 60 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit drin. Zumindest für Fahrzeuge gemäß der Bestimmungen in der ehemaligen DDR.
Fahren auch Sie einen Exoten? #wgv Hotline 0711 317667 gibt Antwort. Grundsätzlich alles viel stressfreier als bei Ihrem Auto. Sie müssen mit Ihrem Fahrzeug vor der ersten Sause noch nicht einmal zur Zulassungsstelle – und ein Kennzeichen anfertigen lassen brauchen Sie auch nicht. Das können Sie sich ganz gemütlich direkt von Ihrer Versicherung zuschicken lassen. Das gilt dann allerdings immer nur für ein Jahr. Mofas, Mopeds und Roller zählen ihr Jahr übrigens nicht von Januar bis Dezember, sondern von März bis Ende Februar. Das neue Versicherungszeichen muss also jeweils immer zum 1. März gewechselt sein.
Sie können es beim wgv #Versicherungsbüro Helmut Halt bestellen: wgv Hotline 0711 317667, oder schicken Sie eine email: helmut.halt@wgv.de.de oder einfach mit einem online-Antrag: www.wgv-versicherungen-esslingen.de. Porto und Versand übernehmen wir!
Und warum fällt immer sofort auf, dass man noch mit altem Kennzeichen unterwegs ist? Das hat sich die Obrigkeit clever überlegt. Die Farbe des Blechs wechselt jedes Jahr zwischen Schwarz, Blau und Grün. Bis zum 29. Februar sind die kleinen Flitzer noch trostlos in grün unterwegs. Danach wird’s schwarz – unsere Lieblingsfarbe. Aber zurück zum Thema: wer mit abgelaufenem Versicherungskennzeichen unterwegs ist, fällt in etwa so auf wie ein Elefant in einer Beuteltierherde. Und begeht eine Straftat. Sparen Sie sich das Juristendeutsch. Die Konsequenz ist einfach: ist Fahrlässigkeit oder gar vorsätzliche Handlung nachgewiesen, droht sogar eine Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder im letzteren Fall die Beschlagnahme Ihres Mofas, Mopeds oder Rollers. Um eine Geldstrafe und Punkte in Flensburg kommen Sie aber auf keinen Fall herum. Also aufgepasst! Die Polizisten haben Anfang März Mofas und Co. besonders im Visier.

Liebe Mofa- Moped-, und Rollerfahrer: die ersten Fragen sind geklärt. Sprechen Sie direkt mit uns – wgv Hotline 0711 317667 oder informieren Sie sich im web: www.wgv-halt.de


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Freitag, 14. Oktober 2016

Geschichte der Kfz-Versicherung

In Deutschland gehört die Kfz-Versicherung zu den wichtigsten und verbreitetsten Versicherungsprodukten - zu den ältesten Versicherungsarten zählt sie aber nicht.
Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist per Reichsgesetz vom 7. November 1939 zum 1. Juli 1940 eingeführt worden." Mit dem Ziel, "den Schutz der Verkehrsopfer wirksamer zu gestalten", wie es in der Einleitung heißt.
Zu diesem Zeitpunkt sind im Gebiet des damaligen Deutschen Reiches etwa vier Millionen Autos zugelassen.

Geschichtlicher Hintergrund der Kfz-Versicherung
Bereits die antiken Griechen kennen See-Darlehen, mit deren Hilfe sich die Kapitalgeber von Handelsschiffen gegen die Unwägbarkeiten der Schifffahrt absichern. Noch heute werden aus diesem Grund Seeversicherungsverträge abgeschlossen.
Im Zuge der Industrialisierung ab dem 17. Jahrhundert kommen weitere Versicherungsprodukte hinzu, beispielsweise:
  • Maschinenversicherungen
  • Feuerversicherungen
  • Lebensversicherungen
  • Rentenversicherungen
  • Glasversicherungen
  • Hagelversicherungen
  • gesetzliche Unfallversicherung (seit 1871)
Zudem werden zu dieser Zeit die ersten Rückversicherungsgesellschaften gegründet.

Versicherungspflicht für Kraftfahrzeuge

Mit dem zunehmenden Kraftfahrzeugverkehr in den deutschsprachigen Gebieten nimmt Ende des 19. Jahrhunderts die Gefahr schwerer Verkehrsunfälle zu. 1898 wird deshalb die erste Karambolage-Versicherung für Kraftfahrzeuge aufgelegt.
Vier Jahre später führt der Gesetzgeber die Kfz-Haftpflichtversicherung für Fahrzeughalter ein – zunächst auf freiwilliger Basis. 1939 wird die Allgemeine Versicherungspflicht für Kraftfahrzeughalter etabliert. Diese obligatorische Versicherung für alle Kraftfahrzeugbesitzer gibt es in Deutschland bis heute.

Kfz-Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko

Mit der Öffnung des europäischen Binnenmarktes 1994 entwickelt sich der deutsche Kfz-Versicherungsmarkt aufgrund der damit einhergehenden Deregulierung weiter. Neben der Kfz-Haftpflicht, die lediglich für die Schäden Dritter aufkommt, die diese durch das versicherte Auto erleiden, können Fahrzeugbesitzer mit einer Kaskoversicherung auch das eigene Auto gegen viele Schäden absichern.
In der Kfz-Haftpflicht betragen die Versicherungssummen pro Versicherungsfall mindestens 7,5 Millionen Euro für Sachschäden, 1,12 Millionen Euro für Personenschäden und 50.000 Euro für Vermögensschäden. Dies ist vom Gesetzgeber verbindlich vorgegeben.

Hier erfahren Sie alles über:
  • Geschichtlicher Hintergrund
  • Versicherungspflicht für Kraftfahrzeuge
  • Unterschied zwischen Kfz-Haftpflicht und Kaskoversicherung
Die Kfz-Versicherer sind ansonsten bei der Ausgestaltung der Versicherungsleistungen ebenso frei wie bei der Beitragsgestaltung.
Ein derzeitig angebotener Kfz-Versicherungsschutz ist in der Regel modular aufgebaut. Neben einer Teilkasko oder Vollkasko können Sie als Kunde unter anderem auch Zusatzversicherungen beziehungsweise ergänzende Versicherungsbausteine abschließen, beispielsweise:
  • eine Insassenunfallversicherung
  • einen Kfz-Schutzbrief
  • eine Mallorca-Police
  • eine Werkstattbindung im Schadensfall
  • einen Rabattretter beziehungsweise Rabattschutz
Kfz-Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko Mit der Öffnung des europäischen Binnenmarktes 1994 entwickelt sich der deutsche Kfz-Versicherungsmarkt aufgrund der damit einhergehenden Deregulierung weiter. Neben der Kfz-Haftpflicht, die lediglich für die Schäden Dritter aufkommt, die diese durch das versicherte Auto erleiden, können Fahrzeugbesitzer mit einer Kaskoversicherung auch das eigene Auto gegen viele Schäden absichern.
In der Kfz-Haftpflicht betragen die Versicherungssummen pro Versicherungsfall mindestens 7,5 Millionen Euro für Sachschäden, 1,12 Millionen Euro für Personenschäden und 50.000 Euro für Vermögensschäden. Dies ist vom Gesetzgeber verbindlich vorgegeben

Informationsbroschüre zur Autoversicherung zum Herunterladen im pdf-Dateiformat auf unserer Webseite www.wgv-stuttgart.info´


Bei Fragen rufen Sie das wgv Beratungstelefon 0711 317667 an oder schicken uns eine EMAIL: helmut.halt@wgv.de




Dienstag, 30. August 2016

Der schnelle Weg zur VB-Nummer - wgv Telefon 0711 317667

Eine elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) ist in Deutschland der Nachweis einer Versicherungsgesellschaft über die gesetzliche Kfz-Haftpflichtversicherung(„Deckung“) für ein im öffentlichen Raum verkehrendes Kraftfahrzeug. Die Bestätigung muss der Kraftfahrzeug-Zulassungsbehörde bei Erstzulassung und bei technischen oder personenbezogenen Änderungen hinsichtlich des Kraftfahrzeugs vorgelegt werden. Nur dann kann von der Zulassungsstelle eine Zulassung vergeben werden. Die elektronische Versicherungsbestätigung enthält unter anderem die elektronische Versicherungsbestätigungsnummer (kurz eVB- bzw. VB-Nummer).

der schnelle Weg zur eVB-Nummer: wgv Telefon 0711 317667

 



web: www.wgv-versicherungen-esslingen.de

Vor dem Jahr 2008

Bevor 2008 die elektronische Versicherungsbestätigung eingeführt wurde, diente als Versicherungsnachweis die Deckungskarte. Hierbei wurde von einem Versicherungsunternehmen eine Bestätigung in Papierform ausgehändigt, auf der die Daten des Versicherungsnehmers und des Fahrzeugs vermerkt waren. Es handelte sich um eine Doppelkarte: Ein Exemplar wurde dem Versicherungsnehmer ausgehändigt, ein weiteres zur Niederlassung des Versicherungsunternehmens verschickt. Erst nachdem letzteres bei dem Versicherungsunternehmen eingegangen war, wurde diesem bekannt, dass eine vorläufige Deckung gewährleistet werden muss. Dieses Vorgehen war also mit einem größeren Aufwand verbunden.

eVB-Nummer

Die eVB-Nummer besteht aus sieben Zeichen, die jeweils mit Ziffern oder Buchstaben dargestellt werden, z. B. A1BC25Z.

Dauer der Gültigkeit

Wird die vorläufige Versicherungsbestätigung nicht innerhalb von sechs Monaten nach Ausstellung zum (endgültigen) Abschluss einer Kfz-Versicherung genutzt, verliert sie ihre Gültigkeit. Versicherungsunternehmen in Deutschland können die maximale Gültigkeit von eVB-Nummer selbstständig verkürzen. Viele Versicherungsunternehmen machen von dieser Möglichkeit Gebrauch und reduzieren die Geltungsdauer z.B. von 6 Monaten auf nur noch 3 Monate.[1] Bei Kunden mit großen Fahrzeugflotten kann der Versicherer eine Dauer-eVB ausgeben, die dann für alle Fahrzeug-Zulassungen dieses Unternehmens gültig ist.

Anlässe

Die elektronische Versicherungsbestätigung wird vor allem für folgende Anlässe benötigt:
  • Neuzulassung eines Fahrzeugs
  • Wechsel eines Fahrzeugs
  • Neues Kennzeichen
  • Wiederzulassung eines stillgelegten Fahrzeugs
  • Ummeldung des Fahrzeugs auf einen anderen Halter
  • Änderungen am Fahrzeug, die in den Fahrzeugdokumenten eingetragen werden müssen und bei einer eVB mit Einschränkungen nicht abgedeckt sind (z. B. Verwendungszweck)
  • Beantragung eines Kurzzeitkennzeichens (z. B. für Überführungs- oder Probefahrten)

Kfz-Kasko-Versicherungen

Mit der elektronischen Versicherungsbestätigung wird bei Zulassung ausschließlich der Kfz.-Haftpflichtversicherungsschutz bestätigt. Ein gewünschter Kasko-Versicherungsschutz ist beim Versicherer zusätzlich zu beantragen.

Speicherung

Für die Organisation und den Datenaustausch zwischen der Kfz-Zulassungsstelle und dem Versicherungsunternehmen ist die GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG (GDV DL) zuständig. Aktuelle eVB-Nummern werden bei der GDV DL und beim Kraftfahrt-Bundesamt als Datensatz gespeichert. Die Zulassungsbehörden prüfen dann über das Kraftfahrt-Bundesamt die Gültigkeit der Nummer anhand eines Datenaustauschs.

wgv Berater Helmut Halt

Sonntag, 5. Juni 2016

Die Launen der Natur werden immer heftiger


Vermehrt Unwetter Sintflutartiger #Platzregen, Gewitter, Sturm und #Hagel – in vierzig Jahren hat sich die Zahl der Unwetter in Deutschland verdreifacht. In diesem Jahr sind die Launen der Natur wieder heftigWie größere Unwetterschäden häufig vermieden werden können, weiß #Versicherungsexperte Helmut Halt von der #wgv.
#Haus sturm- und wetterfest machen
Damit sich das Abwasser aus dem Kanal bei starkem Regen nicht ins Haus zurückstauen und den Keller unter Wasser setzen kann, sollten Hausbesitzer regelmäßig prüfen, ob alle Rückstauventile und Bodeneinläufe frei sind. Steht ein Unwetter unmittelbar bevor, heißt es schnell sein: „Dann zählt jede Minute“, so Helmut Halt. „Schließen Sie alle Fenster- und Rollläden und nehmen Sie Haushaltsgeräte möglichst durchgängig vom Stromnetz. Denn auch ein Blitzeinschlag in einiger Entfernung kann zu kostspieligen Überspannungsschäden führen.“
#Hochwassergefahr trifft viele
Mit heftigen und lang andauernden Niederschlägen steigt auch die Gefahr von Überschwemmungen. „Auch der kleine, beschaulich vor sich hin plätschernde Mühlbach kann sich bei entsprechender Wetterlage rasch in einen reißenden Strom verwandeln. Der wird dann im Handumdrehen zum Verhängnis für die nichts ahnenden Anrainer“, weiß #Versicherungsexperte Helmut Halt von der #wgv.. Allerdings kann jeder Hausbesitzer Vorsorge-Maßnahmen treffen, die dabei helfen, die Folgen heftiger Unwetter so gering wie möglich zu halten. Wichtig ist zum Beispiel, dass der Öltank gegen Auftrieb gesichert ist, und Tiefkühltruhen sowie Waschmaschinen auf einem mindestens 15 cm hohen Podest stehen. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, der sollte die so genannte Rückstauklappevon einem Klempner überprüfen lassen – dabei handelt es sich um spezielle Ventile gegen den Rückstau von Abwässern aus der Kanalisation in Waschbecken und Toiletten. „Dieser Schutz ist zwar mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben, fehlt jedoch immer noch in vielen Altbauten“, so wgv Experte Helmut Halt
Schutz vor Elementarschäden nicht vernachlässigen
Eine hundertprozentige Sicherheit, ohne Schäden davonzukommen, gibt es leider auch bei guter Vorbereitung nicht. Der wgv Experte Helmut Halt aber beruhigt: „Ein vollständiger #Versicherungsschutz sorgt dafür, dass zum Ärger über das Wetterchaos nicht auch noch finanzielle Sorgen kommen.“ Deshalb gehört auch ein kritischer Blick in die Versicherungsverträge zur Vorbereitung auf die Unwettersaison: „Wenn Hausrat- und Wohngebäudeversicherung den Schutz vor Elementarschäden beinhalten, sind Hausbesitzer auf der sicheren Seite. Falls er fehlt, sollten sie allerdings nachbessern.“

Überprüfen Sie Ihren Wohngebäude-und Hausratsversicherungsvertrag!

Das wgv Versicherungsbüro Helmut Halt berät Sie gerne. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin: wgv Telefon 0711 317667.

Infos auf unserer Webseite: www.wgv-versicherungen-esslingen.de

Freitag, 1. April 2016

1.4.: APRIL, APRIL macht was er will

Bauernregeln sind ein fester Bestandteil unserer Kultur. Sie fußen auf jahrhundertelangen Beobachtungen, die in einfachen Sätzen zusammengefasst worden sind. Es gibt Tausende der kleinen Sprüche, meist gereimte Zweizeiler, und viele Leute zitieren sie oft und gerne. Außerdem haben sie natürlich hohen Unterhaltungswert.

Wer kennt sie nicht, die Weisheiten: „Ist der Maie kühl und nass, füllt’s dem Bauer Scheun’ und Fass.“ Oder: „Regnet’s in die Hopfenstecken, wird das nächste Bier nicht schmecken.“ Oder ganz aktuell: „April, April, der macht, was er will.“ Die meisten Bauernregeln beziehen sich auf das Wetter. So heißt eine auch ganz simpel: „Einem freundlichen März folgt ein freundlicher April.“ In den Bauernregeln sind also Zusammenhänge festgehalten, die Bauern über Jahrhunderte beobachtet haben und in den Merksätzen festhielten, um schnellen Überblick zu haben.

Bauernregeln auf dem Prüfstand
Wie weit man den Regeln vertrauen darf, war bisher Ansichtssache. Schließlich handelte es sich hier ja nicht um wissenschaftlich fundierte Aussagen, sondern traditionelle Überlieferung.Das hat sich jetzt geändert: Ein Forscher hat nun die Signifikanz dieser Regeln überprüft und  interessante Ergebnisse festgehalten.
Hier einige Beispiele: Die Regel „Wie’s im April und Maien war, so wird das Wetter im ganzen Jahr.“, die besagt, dass auf einen warmen Frühling auch ein warmer Sommer folgt, trifft tatsächlich zu mit einer Wahrscheinlichkeit zwischen 60 und 70 Prozent.
Andere Regeln haben oft nur für bestimmte Regionen Geltung. Der Satz „Auf einen trockenen Mai, folgt ein dürres Jahr.“ stimmt zum Beispiel nur für den Süden Deutschlands. Manche Regeln haben sich sogar 100prozentig bestätigt: „Menschensinn und Juniwind ändern sich geschwind.“ trifft absolut zu, denn tatsächlich ändert sich die Windrichtung im Juni sehr häufig.

Ernteausfallversicherung
Es steckt also tatsächlich eine ganze Menge Wahrheit in den Bauernregeln, nur muss man wissen, ob sie auch auf die eigene Region zutreffen. Dann hat man mit ihnen ein ganz gutes Mittel an der Hand, um das Wetter auf längere Zeit vorauszusagen. Vor allen Schäden schützt das aber nicht.
Denn was nützt einem all die Kenntnis, wenn die Ernte am Ende vernichtet wird? Da hilft einem dann keine Bauernregel mehr weiter.
Darum gibt es spezielle Versicherungen gegen Wetterkapriolen, gegen Hagelschäden oder generell gegen Ernteausfälle. So wird der Ernteausfall für den Bauer zu einem kalkulierbaren Risiko. Schließlich ist ein Bauernhof ein kleines Unternehmen, das sich für solche Fälle absichern muss. Vorbei die Zeit, in der man durch einen schlechten Sommer all sein Hab und Gut verlor.

Gut versichert ist gut vorgesorgt
Hier sieht man wieder mal: #Versicherung macht Sinn, auch wenn man selber kein Landwirt ist, der um seine Existenz bangen muss, weil eine Ernte vernichtet ist. Vorausschauendes Handeln macht sich hier im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt. Man weiß eben nie genau was kommt. Auch Bauernregeln geben ja immer nur Wahrscheinlichkeiten an. In die Zukunft zu sehen ist uns eben doch noch nicht möglich, und auch für diesen Fall wäre eine Versicherung sicher ratsam.
Schnell mal geht ein vermeintlich kleiner Schaden in die Hunderte. Da ist man froh, wenn man nicht alleine da steht und zumindest der finanzielle Schaden geregelt werden kann. Gut, dass dann #Hausrat, #Haftpflicht, #Rechtsschutz, #Unfall und die #Berufsunfähigkeitsversicherung helfen.
Übersetzt in eine Bauernregel, könnte diese dann lauten: „Willst du nach Schaden nicht verdrießen, besser vorher eine Versicherung abschließen.

Bei Fragen einfach wgv Versicherungen Helmut Halt unter wgv Telefon 0711 317667 anrufen.

Im web haben wir Infobroschüren #Haftpflicht/#Hausrat/#Rechtsschutzversicherungen bereitgestellt:

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